Claudia Jakobi | Zwei Jahre berufsbegleitend studieren. Ein Rückblick.
Content Strategy Student @fh_joanneum, interested in #PR #WWW #Media #Journalism, working in #Politics #Justice
Content, Strategy, Student, fh_joanneum, PR, Media, Journalism, Politics, Justice, Jakobi, Claudia, Claudia Jakobi, Jakobi Claudia, claudia_jakobi, twitter, instagram, social media, orf, wien, Content strategy, marketing, journalismus, Justiz, Medien, Soziale Medien, Content Strategie
21785
single,single-post,postid-21785,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,select-theme-ver-2.4.1,wpb-js-composer js-comp-ver-4.7.4,vc_responsive
Ende

Zwei Jahre berufsbegleitend studieren. Ein Rückblick.

Vor etwas mehr als zwei Wochen habe ich das Masterstudium Content Strategie an der FH JOANNEUM in Graz abgeschlossen. Zeit für einen kurzen Rückblick. Immerhin habe ich den Blog wegen dem Studium gestartet. 

Als ich vor zwei Jahren das Studium begann, wusste ich nicht so recht, was auf mich zukommen wird. Jetzt weiß ich, dass jede Menge auf mich zukam. Denn ich war im allerersten Jahrgang, was es nicht immer einfach machte. Das Studium musste sich erst formen, Lehrende mussten sich finden und für vieles mussten erst die Spielregeln definiert werden. Einerseits schweißte dieses „Pionierhafte“ enorm zusammen, andererseits strapazierte es auch sehr oft die Nerven – die der Lehrenden, als auch die der Studierenden.

Zurückblickend muss ich sagen, es war schön, aber es ist auch gut, dass es vorbei ist. Die vergangenen zwei Jahre waren hart, was sicherlich auch daran lag, dass Urlaub Mangelware war (Ja, ich höre immer wieder, dass man das Gefühl hat, dass ich ständig auf Urlaub bin. Social Media sei Dank. Hehe.). Wobei nach Graz  fahren und auf der FH sitzen hat ja schon auch was von Urlaub. Bildungsurlaub. Oder wie man das nennt. Nein, Witz beiseite. Nochmals würde ich es nicht machen, zumindest nicht unter diesen Voraussetzungen (Wer sich für so ein Studium entscheidet, dem empfehle ich erstens, dass er vorher die Rahmenbedingungen mit seinem Arbeitgeber schriftlich klärt und zweitens, dass er sich Bildungskarenz gönnt).

Gelernt habe ich jedenfalls eine jede Menge – nicht nur von den Vortragenden, sondern vor allem auch von meinen Studienkollegen. Wir waren ein bunter Haufen und es macht mich schon etwas traurig, dass wir uns alle wohl nicht mehr so schnell wiedersehen werden. Glücklich bin ich jedoch darüber, dass ich nun wieder so etwas wie Freizeit habe und Bücher abseits der Fachliteratur lesen kann. Ich weiß ja nicht, ob es euch auch so geht, aber ich konnte mich nicht entspannt mit einem Buch hinsetzen und lesen, weil ich wusste, ich könnte auch Bücher über Content Strategie, Usability, Markenbotschaften, Online-Marketing, Content Modelling, Change Management, Webtechnik, Analytics oder Informationsarchitektur (Ich glaube, jetzt hab ich den Studienplan durch.) lesen. Ich weiß, doof sowas, war aber so.

Nun ja, langweilig wurde mir bisher jedenfalls noch nicht. Und das wird mir so schnell auch nicht werden. Wobei wer weiß, nach meinem Masterabschluss in Publizistik hab ich auch mal ein paar Monate nichts getan bis mich der Gedanke einholte, ich sollte mal wieder was lernen… Und dann kam eben #cos14.

 

 

1 Kommentar
  • Irene Michl

    03/11/2016 at 10:58 Antworten

    Ich denke auch mit gemischten Gefühlen an nächstes Jahr, wenn es bei mir soweit ist.

    Aber wegen Wiedersehen: Was hältst du davon, das FrühjahrsCosCamp jedes Jahr fix mit alumni zu machen? Vielleich entsteht mit der Zeit ein Rahmenprogramm für ein alumni Wochenende. Ich wäre 2018 fic dabei 😉

Schreibe einen Kommentar

*