Claudia Jakobi | Kann man eine Masterarbeit in viereinhalb Monaten schreiben?
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Study every day!

Kann man eine Masterarbeit in viereinhalb Monaten schreiben?

Um die Frage gleich vorweg zu beantworten: Ich hoffe. Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich kann mich nicht einfach an einem Abend nach der Arbeit hinsetzen und mit der Masterarbeit beginnen. Dafür klingt das ganze viel zu „groß“. Nach der Arbeit erledige ich daher meistens „kleinere“ Sachen wie Hangouts an- bzw. nachhören, Slack-Channels checken, Blogposts schreiben, Übungen (fertig) machen, einschlägige Artikel lesen oder Ähnliches. Aber mit der Masterarbeit beginnen, das geht irgendwie nicht. Und nachdem in den letzten Wochen nicht nur die Arbeitstage intensiv und lange waren, sondern auch die Wochenenden meist sehr verplant (okay, ich war auch auf Urlaub, aber das muss halt auch mal sein), ist bisher leider nicht viel weitergegangen und ich gehöre noch zum #teamnix. Wie gesagt – noch, denn bald soll sich das ganze ändern. Den nötigen Tritt in den Hintern gab mir dafür die Zeit, die viel zu schnell vergeht, und meine Studienkollegin Anita – Danke dafür.

Apropos Zeit: Ich habe noch ziemlich genau viereinhalb Monate Zeit (okay, es gäbe auch noch einen Abgabetermin im Februar 2017, aber von dem will ich nicht Gebrauch machen), eine rund 70-seitige Masterarbeit zu schreiben. Bis vor kurzem dachte ich noch „Das ist ja noch ewig hin, das geht sich locker aus“; mittlerweile denke ich mir eher so „Oh, Shit, das ist nicht mehr lange, ich muss endlich gescheit reinhauen“ – und das ist auch gut so. Die kommenden Monate (oh, da liegt noch ein Sommer dazwischen) will ich versuchen, die Samstage hinter dem Laptop zu verbringen und auch mindestens einen Tag unter der Woche nach der Arbeit. Und nachdem mir zu Hause immer hunderttausend andere Sachen dazwischen kommen (Wäsche waschen, Wohnung aufräumen – ihr kennt das ja alles) habe ich beschlossen, mich wie damals in die Bibliothek zu sitzen und in die Tasten zu hauen. Somit stimmt zumindest schon mal das Umfeld. In der Bibliothek (Ich werde wohl in die wunderschöne Bibliothek von der Hauptuni oder in die Nationalbibliothek gehen) schreibt es sich halt doch noch anders als zu Hause auf der Couch.

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So, nun beginnt das Projekt Masterarbeit aber wirklich (das Thema steht ja schon länger und kann hier nachgelesen werden). Wenn es noch jemanden so geht wie mir – ich freue mich immer über Gesellschaft in der Bibliothek, immerhin ist geteiltes Leid ja auch halbes Leid und gemeinsam schreibt es sich halt doch immer noch besser. In diesem Sinne: Challenge accepted. (Und ich hoffe, Ende September hier schreiben zu können, wie schön es sich anfühlt, endlich die Arbeit abgegeben zu haben).

6 Kommentare
  • sassi

    10/05/2016 at 22:45 Antworten

    ich komm zu dir schreiben. denn ich hatte neulich einen arschtritt namens deadline und seitdem flippe ich aus! (aber arbeite an der arbeit, so gut es eben geht. nach dem wäsche waschen.)

    • Claudia Jakobi

      11/05/2016 at 11:08 Antworten

      Ja, gerne! Komm auch in die Bib und wir stehen das gemeinsam durch :-) Wann genau ist deine Deadline? Ich schick dir jedenfalls schon mal eine große Portion Motivation rüber!

  • Christl Wind

    11/05/2016 at 11:39 Antworten

    Hi,

    hab meine MA inzwischen abgegeben. Ich kann dir nur sagen, wie ich es gemacht habe und da ist dann auch was weiter gegangen!
    Das mit der richtigen Umgebung stimmt bereits (ich arbeite lieber daheim am Schreibtisch). Und dann gabs bei mir richtige „Bürozeiten“. Bei mir geht vornittags am meisten, also habe ich um 8 Uhr gestartet. Und gleich ein Glas Wasser neben meinem Laptop platziert, damit ich nicht nach 5 min wieder aufstehen muss. Um halb 10 gabs die erste zehnminütige Pinkel- und Wasser-nachfüll-Pause. Dann gings weiter bis halb elf oder elf für eine 15-minütige Kaffepause und dann hab ich je nach Muse noch circa eine Stunde weitergearbeitet. Danach war Schluss und ich kommte all den Kram wie Putzen, Bügeln, Einkaufen machen, denn ich sonst als Ausrede benutzt hätte So hats bei mir gut funktioniert. Fixe Zeiten und ein fixer Ort.
    Vielleicht klappts ja für dich auch so!

    • Claudia Jakobi

      06/06/2016 at 17:44 Antworten

      Danke für deinen lieben Kommentar! Bei mir funktioniert das nur leider nicht, da ich einen Vollzeit Job habe. Ich muss mich also motivieren, abends nach der Arbeit oder am Wochenende was für die Masterthesis zu machen. Das funktioniert mittlerweile sogar. Und ich habe eine Liste angefangen, auf die ich alles schreibe, was ich nach dem Abschluss machen will – motiviert mich voll :) Irgendwie werde ich es hoffentlich ja doch schaffen. Hihi 😉

  • Vanessa

    02/06/2016 at 22:20 Antworten

    Bin zufällig auf deinen Blog und diesen Beitrag gestoßen und musste gerade realisieren, dass auch ich nur noch 4 Monate Zeit für meine Magisterarbeit habe :O Ich schließe dieses Semester mit so gut wie allen Kursen ab, dann brauche ich nur noch ein Wahlfach und sollte zum Novembertermin die fertige Arbeit einreichen, um im Jänner zur Prüfung antreten zu können, Natürlich könnte ich die Arbeit auch erst im Jänner abgeben, aber dann verzögert sich wieder alles irrsinnig.

    Ich komme derzeit nicht mal dazu mein Konzept dafür fertig zu stellen, da ich jetzt seit zwei Monaten arbeite und danach viel zu k.o. bin um noch für irgendwas Konzentration aufzubringen. Und dann ist immer irgendwas, entweder Feiertage, oder andere Projekte und die Zeit verstreicht und kommenden Dienstag muss ich meinen Zwischenstand präsentieren und einen Zeitplan vorstellen. Ich hoffe es wird besser, wenn die Unikurse ab Juli wegfallen und meinen Dienstplan habe ich mir nun auch so eingerichtet, dass ich Freitag frei habe und das dann hoffentlich mein wöchentlich produktiver Uni-Tag wird… Jedenfalls bestärkt es mich jetzt ein wenig, dass ich mit dieser Situation nicht alleine bin und dass ich vor allem nicht die einzige bin, die dann lieber putzt und Wäsche wäscht. 😉

    Ganz viel Durchhaltevermögen wünsche ich dir! Vielleicht sehen wir uns ja mal im großen Lesesaal auf der Uni Bib 😉

    Alles Liebe,
    Vanessa

    • Claudia Jakobi

      06/06/2016 at 17:57 Antworten

      Hehe Vanessa, du bist keinesfalls alleine mit der Situation! Ich denke mir immer: am Ende wird immer alles gut. Am Anfang dachte ich mir auch, dass sich das niemals ausgehen kann, aber jetzt habe ich schon losgelegt und je mehr ich mache, desto klarer ist das Ziel und man bekommt auch immer besser den Überblick und kann sich alles gut einteilen. Wir schaffen das auf jeden Fall! Ich drück dir ganz festen die Daumen! Alles Liebe, Claudia

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