Claudia Jakobi | Was man auf der FH abseits reiner Theorie noch so lernt.
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graz

Was man auf der FH abseits reiner Theorie noch so lernt.

Vergangene Woche war ich wieder in Graz an der FH – die vorletzte Präsenz-Woche meines Masters „Content Strategie“ stand am Stundenplan. In dieser Woche habe ich – wieder einmal – viel mehr als nur reines Faktenwissen vermittelt bekommen. Es wurden mir nämlich zwei ganz wesentliche Dinge bewusst: Erstens, dass man Erwartungen nie zu hoch ansetzen sollte. Und zweitens, dass Flexibilität und Spontanität zwei wesentliche Eigenschaften eines Studenten sein sollten.

Warum? Nun ja. Das mit den Erwartungen ist so eine Sache. Vor gut einem Jahr waren meine Erwartungen an den Master sehr hoch, was vor allem am Beginn dazu führte, dass ich nicht immer ganz happy war. Mittlerweile habe ich meine Erwartungen ganz gut im Griff (ich hoffe es zumindest) und handhabe sie situations-flexibel (ein Wort, das vergangene Woche des Öfteren gefallen ist). Mit der vergangenen Präsenz-Woche wurden aber meine Erwartungen glücklicherweise (wieder) erfüllt. Habe ich das letzte Mal noch gejammert, dass wir nur von zwei Lehrenden unterrichtet wurden, stand dieses Mal ein bunter Mix an Vortragenden am Programm. Und das war auch gut so.

So, nun zur Flexibilität und Spontanität. Den Stundenplan für die Präsenz-Zeiten bekommen wir meist relativ kurzfristig, sodass nicht wirklich Zeit bleibt, sich auf einzelne Themen etc. vorzubereiten. Und selbst wenn man dann glaubt der Stundenplan wäre fix, so ist dem oft nicht so. So kam beispielsweise vergangene Woche spontan die Branding-Expertin Karin Novozamsky zu uns, die uns gleich mal schockte mit „Wir klappen jetzt alle Laptops zu und bilden einen Sessel-Kreis“. Das Ganze mündete jedoch nicht in einer Art Selbsthilfegruppen-Stimmung, sondern wir bekamen sehr gute Tipps rund um das Thema Branding. I like. Mehr davon.

Nun aber zum Beginn der Woche und zu handfestem Content. Gleich am Montag hörten wir von Kulturmanager Christian Hennerfehr jede Menge zum Thema Digitale Transformation und Leadership. Dabei hat er hauptsächlich ein Paper von Deloitte zitiert, das man hier nachlesen kann. Und auch hier gibt es Infos dazu. Schön war, dass dieses Thema auch recht lebhaft diskutiert wurde. Vor allem die Erkenntnis, dass die erste Reaktion bei Transformations-Prozessen immer ist: Das können wir nicht. Das wollen wir nicht. Das machen wir nicht. Oder: Des ham ma immer schon so gmacht bzw. never change a running system. Aber wie wir alle wissen: wenn man immer nur das tut, was man immer schon gemacht hat, wird man immer nur das bekommen, was man immer schon bekommen hat. Oder so. Und all jene, die heutzutage noch immer glauben, Social Media sei nur ein vorübergehender Trend, sollte sich mal schnell den Kommentar von Kollege Wagentristl auf der Zunge zergehen lassen.

Am Dienstag Früh sollten wir dann jede Menge Projektarbeiten mit Doris Eichmeier besprechen. Die Projektarbeit vom 2. Semester, die aktuelle Semesterarbeit für unsere beiden Kunden sowie unsere Masterarbeit bzw. die Vorarbeit dazu. Ja, richtig gelesen, die Masterarbeit. Nachdem damit nun wirklich keiner so richtig gerechnet hat, war mal kurz Stille im Raum. Ich denke mal, da hat jeder realisiert, dass sich das Studium langsam aber sicher auch wieder dem Ende zuneigt. Oh nein. Oder oh ja?

Dienstag Nachmittag, Studiengangsleiter Heinz Wittenbrink und FH-Lektor Robert Gutounig diskutierten mit uns über Content-Marketing und Community Management. Für uns #cos14 Studis ist ganz klar, dass Content Marketing und Content Strategie zwei paar Schuhe sind bzw. sehen wir Content Marketing als einen Bereich der Content Strategie. Auf Twitter ist man da jedoch nicht ganz unserer Meinung. LOL.

So und jetzt genug geschrieben. Die restlichen drei Tage werde ich dann in einem weiteren Blogpost verpacken. Immerhin gibt es nach so einer langen, lehrreichen Woche doch einiges zu schreiben.

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